Wie man mit der bloßen Hand Ytongsteine spaltet oder mit Nacken, Stirn oder Unterarm Besenstile zertrümmert, das bekamen die Besucher beim Tag der offenen Tür zu sehen, zu dem Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 in sein Athletikzentrum geladen hatte.
Meine Meniskusoperation im Februar 2010
Erlebt und geschrieben von Gaby Grünen
Wir hatten ein Doppel im Tischtennis gewonnen! Überglücklich sprang ich über die Bande und … kam falsch auf. Mein linkes Bein knickte weg und ein höllischer Schmerz durchfuhr mich. Sofort kühlten wir das schmerzende Knie und legten es hoch.
Nachts wurden die Schmerzen unerträglich. Also auf zum Arzt am nächsten Tag! Der meinte, es müsse sich um eine Muskelzerrung handeln und ich solle mal abwarten. Nach drei Wochen, in denen keine Besserung eintrat, meinte mein Hausarzt, das sähe ganz nach einem Meniskusschaden aus. Ich sollte mal ein MRT machen lassen.
Da sah man dann das Malheur: Meniskusinnenriss und Einriss des Innenbandes. Jetzt mussten Fachärzte ran. Dr. Korner und sein Team waren nun für mich zuständig. Nach ausgiebigen Untersuchungen und Gesprächen entschlossen wir uns zu einer Operation.
Formulare mussten ausgefüllt werden, Krücken geordert, Krankengymnastik angemeldet werden und ein Vorstellungsgespräch bei der Anästhesistin in der Klinik, in der ich ambulant operiert werden sollte (Finthen), war fällig.
Gut vorbereitet traf ich am Morgen meiner OP in der Tagesklinik ein. Ein bisschen aufgeregt war ich schon. Aber die Betreuung war super. Es ging alles ganz schnell. Umgezogen (das reizende Flügelhemdchen), mit weiteren Patienten ein bisschen geplaudert und schon in den OP-Raum abgeführt. „Denken Sie an etwas Schönes“, war das letzte, an das ich mich erinnern konnte. Dann versank ich in tiefen Schlaf – allerdings nur 20 Minuten (gefühlt hatte ich eine ganze Nacht geschlafen). Danach war alles vorbei, ich wurde in das Aufwachzimmer zurückgeführt. Mir ging es ausgezeichnet. Ich unterhielt meine Zimmergenossinnen und wollte so schnell wie möglich nach Hause.
Die Anästhesistin und Dr. Korner schauten nach mir und ich bekam alles noch mal genau erklärt und als Geschenk eine CD, auf der meine Operation zu sehen war. Genau das habe ich mir schon immer gewünscht! 2 Stunden später war ich zu Hause und ließ mich von der Familie verwöhnen.
Die erste Nacht war etwas anstrengend, da ich auf die Kanüle an meinem Bein Rücksicht nehmen musste. Beim Arzt wurden Kanüle und Verband abgenommen und ich konnte zwei klitzekleine Schnittchen auf meinem Knie bewundern. Die nächsten Tage humpelte ich auf Krücken herum, schaute ab und zu bei Dr. Korner vorbei und fing schnell mit der Krankengymnastik an. Zudem bekam ich eine elektronische Bewegungsschiene, das die Heilung meines Knies beschleunigen sollte. Außerdem mussten jeden Tag Thrombosespritzen in meinen Bauch gejagt werden. Das konnte zum Glück mein Mann prima.
Schnell lernte ich wieder ohne Krücken zu gehen, machte artig Gymnastikübungen, kaufte mir extra noch ein Theraband, um meinen Heilungsprozess zu optimieren. Ein paar Wochen später konnte ich wieder gut Fahrrad fahren, nordic-walken, ins Fitnessstudio gehen und ½ Jahr später hatte ich bereits mein erstes Verbandsspiel im Tischtennis. Beim Jubeln halte ich mich seit dem jedoch lieber zurück!
Fazit: Bei Dr. Korner und seinem Team sind Sie in besten Händen. Und jetzt müssen Sie noch nicht mal nach Finthen, sondern werden direkt vor Ort operiert.












